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Kiosque à musique des Crêtets |
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Strehler & Suter (constructeurs, Zürich) pour la Société d'embellissement
Kiosque à musique, 1904
Parc des Crêtets.
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Die Stadt La Chaux-de-Fonds (Schweiz) |
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Ihr bescheidenes, ja herbes Äusseres verbirgt eine Originalität, Lebensfreude und Grosszügigkeit, die es zu entdecken gilt.
Drei international bekannte Persönlichkeiten stammen aus La Chaux-de-Fonds.
Es handelt sich um den Architekten, Maler und Städtebauer Le Corbusier, den Schriftsteller, Dichter und Weltreisenden Blaise Cendrars und den Mechaniker, Autorennfahrer und -konstrukteur Louis-Joseph Chevrolet.
Die Stadt liegt auf 1000 m Höhe (38'000 Einwohner), eingebettet in die grünen Jurahügel. Struktur, Aussehen und einen guten Teil ihres Charakters, ja sogar ihrer Existenz als Stadt verdankt sie der Uhrenindustrie. Sie beherbergt auch einen Teil der Verwaltung und des Rechtswesens des Kantons Neuenburg. La Chaux-de-Fonds wurde im Geist der Aufklärung mit durchdachter Methodik erbaut. Wegleitend war der Wille, eine sichere, gesunde und gerechte Stadt zu planen und zu verwirklichen. Dieser Idealismus führte zum schachbrettartigen Stadtplan, nach dem die Ortschaft nach der Feuersbrunst, die sie 1794 fast völlig zerstört hatte, wiederaufgebaut und weiterentwickelt wurde. Heute ist La Chaux-de-Fonds die grösste und am besten im Stil des 19. Jahrhunderts erhaltene Stadt der Schweiz. 1984 wurde sie von der Eidgenossenschaft ins Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder aufgenommen. Wie in einem Schmelztiegel findet man in ihr nahezu alle für das 19. und 20. Jahrhundert typischen architektonischen Strömungen wieder, besonders aber Gebäude und Ornamente des Jugendstils.
Der Wert der Sammlungen der Museen (Kunstmuseum, Geschichtskundemuseum, Internationales Uhrenmuseum, Naturhistorisches Museum, Bauern- und Handwerksmuseum) steht der architektonischen Qualität der Bauten in nichts nach. Auch die zwei Theater verbinden Kultur mit Architektur. Eines davon (erbaut 1836-1837 und seit 1990 unter Denkmalschutz) wurde kürzlich renoviert und bietet nebst einem Theater in Bellinzona die einzige Guckkastenbühne „à l’italienne“ in der Schweiz.
Vergleiche den Reiseführer :
La Chaux-de-Fonds bon pied bon œil : Mit Aug und Fuss entdeck die Stadt, die allerhand zu bieten hat , La Chaux-de-Fonds, 1997.
Für weitere Informationen :
Stadt La Chaux-de-Fonds
Verkehrsamt
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